Welttheatertag

Jährlich am 27. März veröffentlicht das ITI die Botschaft einer Theaterpersönlichkeit zum Welttheatertag.

Weitere Botschafter*innen seit 1962

Die Botschaft zum ersten WELTTHEATERTAG verfasste Jean Cocteau, zu den Botschafter*innen der Folgejahre gehörten u.a. Arthur Miller, Helene Weigel, Peter Brook, Dmitrij Schostakowitsch, Wole Soyinka, Vaclav Havel, Tankred Dorst, Ariane Mnouchkine, Victor Rascon Banda, Robert Lepage, Augusto Boal, John Malkovich, Dario Fo, Brett Bailey, Krzysztof Warlikowski, Anatoli Wassiljew, Isabelle Huppert, Simon McBurney, Theodoros Terzopoulos und Jon Fosse.

Alle Botschaften zum WELTTHEATERTAG finden Sie hier.

Am Welttheatertag wird das Theater gewürdigt und gefeiert: Weltweit rücken eine Vielzahl an Veranstaltungen und Aktionen die darstellenden Künste in den Mittelpunkt. Der Welttheatertag wurde 1961 erstmals vom Internationalen Theaterinstitut ins Leben gerufen. Die Datierung geht auf den Eröffnungstag des ITI-Festivals Theater der Nationen in Paris zurück. Das Internationale Theaterinstitut wählt jährlich eine Theaterpersönlichkeit als Verfasser*in einer Botschaft aus, die sich mit der gesellschaftlichen Bedeutung und Wirkung der Theaterkunst auseinandersetzt.

Die Botschaft zum WELTTHEATERTAG 2026 kommt vom Schauspieler und künstlerischen Leiter des Theaterbereichs der Biennale di Venezia Willem Dafoe:

In einer Welt, die gespaltener, kontrollierender und gewalttätiger zu werden scheint, ist es unsere Aufgabe als Theatermacher*innen, zu verhindern, dass das Theater zu einer rein kommerziellen Unternehmung verkommt, die sich der Unterhaltung als Ablenkung verschrieben hat, oder dass es als vertrockneter, anstaltsmäßiger Bewahrer der Tradition endet. Stattdessen ist es unsere Aufgabe, die Stärken des Theaters zu fördern – seine Fähigkeit, Menschen, Gruppen, Kulturen zu verbinden, und vor allem, gegen den Lauf der Dinge Einspruch zu erheben…... Großes Theater fordert unser Denken heraus und macht Mut, uns vorzustellen, wonach wir streben...

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